ÖFFNUNGSZEITEN 

Donnerstag | Freitag | Samstag  |||  ab 20 Uhr bis open end

Sonntag  |||  ab 19 Uhr


Montags bis donnerstags

ORi de jour

Das ORI kann tagsüber zusätzlich als Arbeitsraum zur Verfügung gestellt werden. In zwei zusammenhängenden Räumen mit je  ca. 35qm können Arbeitsgruppen, Sprachgruppen, Diskussionskreise, aber auch Theatergruppen sich gegen verhandelbare kleine Preise einmieten.  Entsprechendes Mobiliar ist vorhanden. Wichtig für uns ist, dass spätestens ab Donnerstagabend die Räumlichkeiten für Bar- und Veranstaltungsbetrieb wieder frei sind. Wir freuen uns über Nachfragen. Interesse? Schreibt uns eine Email oder kommt vorbei!
 
ORI de jour ist work in progress!
 

Samstag, 5.März 2016 

 

VERNISSAGE SAVAGE

 

VALENTINA DI BERARDINO

 



“I went to the woods because I wished to live deliberately, to front only the essential facts of life, and see if I could not learn what it had to teach, and not, when I came to die, discover that I had not lived. I did not wish to live what was not life, living is so dear; nor did I wish to practise resignation, unless it was quite necessary. I wanted to live deep and suck out all the marrow of life, to live so sturdily and Spartan-like as to put to rout all that was not life, to cut a broad swath and shave close, to drive life into a corner, and reduce it to its lowest terms.”

"Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, zu sehen, ob ich nicht lernen konnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht leben war, in die Flucht geschlagen wurde." Walden oder Leben in den Wäldern von Henry David Thoreau.

 

 

Beginn: 20 Uhr

 


Lesebühne/ Freitag, 15.April 2016

 

TOM SCHULZ, DAS WUNDER VON SADAGORA

 

Eine polnisch-ukrainische Reise

 

Berlin-Buchpremiere

 

 

 



Was geschieht auf einer Bahnfahrt durch Galizien, von Polen in die Ukraine? Wo fängt das neue Europa an und wie sieht es aus? Wovon künden die Türme der alten Residenzstadt Lemberg, die heute Lwiw heißt? Und wie viele Synagogen gibt es noch in Czernowitz?

»Das Wunder von Sadagora« spürt den Veränderungen der letzten zwei Jahrzehnte nach und erzählt von Begegnungen mit Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise dem Mahlstrom der Geschichte widerstanden haben – oder von ihm mitgerissen wurden.

Auf seinen Reisen durch Schlesien, von Krakau über Warschau bis an die Ostsee entdeckt der Dichter Tom Schulz ein Land, das ihn in die eigene Geschichte zurück gelangen lässt. Seite für Seite entsteht ein vielschichtiges Mosaik aus Erinnerungen, Erlebnissen und Epiphanien – mit einem feinen Gespür für die Erschütterungen der Gegenwart
 
Tom Schulz wurde 1970 in der Oberlausitz geboren. er ist Dozent für Kreatives Schreiben und leitet Lyrikworkshops an der Universität Augsburg. Er leitet die Schreibwerkstatt "open poems" an der Literaturwerkstatt Berlin. 2010 erhielt er den Bayrischen Kunstförderpreis für Literatur. Seine Lyrikbände "Kanon vor dem Verschwinden" (2009) sowie "Innere Musik" (2012), für den er den Kunstpreis für Literatur 2013 erhielt, erschienen im Berlin-Verlag. Der Band 'Lichtveränderung' bei Hanser Berlin 2015.

 

Beginn: 20.O0 Uhr


Mittwoch, 11.Mai  2016

 

TEXTWERKSTATT

 

mit Michael André Werner, Anja Zeltner u. a.

 

Der Jungautorentreff. Wir bringen eigene Texte mit und diskutieren sie in gemütlicher Sesselrunde.

 

Ab 20 Uhr

 


Samstag 23.April. 2016

 

OPEN CALL

 

 Für unsere nächste Ausstellung "Untitled" haben wir uns etwas aussergewöhnliches überlegt. Wir wollen eure Kunstwerke in einer Gruppen Ausstellung zeigen. Dafür gibt es für euch die Chance, eure Werke am 23.04 von 10 bis 14 Uhr vorbeizubringen und aufzuhängen. Am Abend findet dann die Ausstellungseröffnung statt. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, eure Kunstwerke schon vorher bei uns zu den Öffnungszeiten unterzubringen.

Falls ihr mitmachen möchtet, wäre es schön, wenn ihr uns per Mail oder Message zeigen könntet, was ihr bei uns aufhängen möchtet.

Technische Details:
- Kunstwerke müssen an die Wand befestigt werden können
- Sie dürfen die Größe 70 x 70cm nicht überschreiten
- nicht mehr als 1 Kunstwerk (ausser sie passen in die 70 x 70 cm)

Beginn:  10 Uhr

 


Lesebühne/ Freitag, 13.Mai 2016

 

DAVID WAGNER liest aus:

 

"Sich verlieben hilft" und aus seinen Veröffentlichungen

 

in der Automatendichtung (Sukultur)

 

 

 

 

Die kommende Ausgabe der Automatendichtung wird etwas Besonderes. Nicht deswegen, weil die Heftpräsentation am Freitag den 13. stattfindet, sondern weil mit David Wagner ein Autor auftritt, der quasi ein SuKuLTuR-Urgestein ist und schon sage und schreibe 8 Lesehefte vorzuweisen hat. Dementsprechend präsentiert uns Wagner nicht nur ein Leseheft, wie bei der Automatendichtung bisher üblich, sondern einen Ausschnitt aus seinem illustren SuKuLTuR-Œuvre, zu dem Texte wie u.a. Weiße Nacht, Ich bin der Mann, Sie ist die Frau, Für neue Leben oder Suomenlinna gehören. Wir werden aber auch noch eine Kostprobe aus seinem unlängst im Verbrecher Verlag erschienen Buch 'Sich verlieben hilft' bekommen.


David Wagner, Sich Verlieben hilft:

David Wagner streift durch Bücher und Bibliotheken, liest auf Elba, in Österreich und im Internet. Er findet Bücher auf der Straße und in seiner Küche, wandert mit dem »Goldenen Esel« des Apuleius durch Thessalien, fährt mit Tony Soprano durch New Jersey und mit Iris Hanika zu Ikea in Berlin-Spandau. Wagner erzählt vom Lesen und vom Schreiben in London und Venedig, spaziert zu Neuerscheinungen von Krisztina Tóth, Emmanuel Carrère oder Nicholson Baker, besichtigt Klassiker wie »Robinson Crusoe« und »Der Graf von Monte Christo« oder liegt mit dem Notebook im Bett und schaut Serien. Dabei zeigt er sich, wie Michael Buselmeier im Saarländischen Rundfunk lobte, als »einfühlsamer, fabelhaft lockerer und witziger Essayist«.

David Wagner wuchs im Rheinland auf und studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Bonn, Paris und Berlin. Er hielt sich längere Zeit in Rom, Barcelona und Mexiko-Stadt auf und lebt derzeit als freier Schriftsteller in Berlin.

Bekannt wurde David Wagner durch seinen im Jahr 2000 erschienenen Debütroman Meine nachtblaue Hose, in dem er eine Kindheit im Rheinland der siebziger und achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts schildert. Es folgten ein Band mit Kurzgeschichten (Was alles fehlt, 2002) sowie ein Gedichtband und zahlreiche Erzählungen, die er in der Reihe Schöner Lesen des Independent-Verlags SuKuLTuR veröffentlichte. Von 1999 bis 2001 schrieb Wagner Feuilletons für die Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 2002 und 2003 eine Kolumne für Die Zeit.

2009 erschienen der Roman Vier Äpfel, der auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand, sowie der Roman Spricht das Kind. Wagner leidet unter einer Autoimmunhepatitis, aufgrund derer er auf eine Lebertransplantation angewiesen war. Diese Erfahrung verarbeitet er in dem Buch Leben, das aus 277 durchnummerierten Miniaturen besteht und den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 erhielt. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Im Frühjahrssemester 2014 war Wagner erster Inhaber der Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessur für Weltliteratur an der Universität Bern.


Beginn: 20.30 Uhr


Lesebühne/ Samstag, 14.Mai 2016

 

Von der Zukunft in die Gegenwart - Ein Sci-Fi-Abend

 

 mit Robin Li, Sven Klöpping und Christian Mesko




»Männer sind ja so was von unberechenbar!«, keifte (die Hexe) schrill. Dass ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt waren, schien sie nicht zu stören. Die beiden Wachen hielten sich dicht hinter ihr und tauschten dabei so nervöse Blicke aus, als könnte die Gefangene jederzeit explodieren.
»Und undankbar«, dozierte Gwen. Um ihre Worte zu unterstreichen, hob sie die rechte Hand und fuchtelte Gero mit dem ausgestreckten Zeigefinger vor der Nase herum. Es ratschte unangenehm, als sie die Fesseln so mühelos sprengte wie Spinnweben.
»Jawohl! Undankbar, sage ich euch!«

Robin Li, gebürtige Berlinerin seit den frühen Siebzigern und Ingenieurin der Biotechnologie, widmete einige Jahre ihres Lebens der Forschung, unter anderem am Max-Planck Institut für molekulare Genetik (Berlin). Inspiriert von den Möglichkeiten der Gentechnik kehrte sie der Wissenschaft den Rücken und debütierte im Herbst 2014 mit ihrem ersten SF-Roman 'Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit' (Verlag: p.machinery).


Sven Klöpping wuchs in NRW heran, arbeitete als Werbetexter in verschiedenen Agenturen in Rheinland-Pfalz, Hessen und BaWü. Seine Jugend verlief alles andere als glanzvoll, er endete schon mit zehn bei den Zeugen Jehovas, mit 13 bei den Punks und mit 16 in der Höheren Handelsschule. Etwas interessanter wurde sein Leben, als er aufhörte, schlechte Gedichtversuche zu kleckern und statt dessen mit interessanten Texten zu klötzeln, die er sogar teilweise veröffentlichen konnte. Seine Gehaltsabrechnungen verbesserten sich, als er in Frankfurt als Juniortexter anfing und begann, Science-Fiction zu schreiben, was 2001 in einer ersten Buchveröffentlichung gipfelte (MegaFusion, LifeFiction, G. Meyer's Taschenbuch Verlag, siehe Bücher) und ihm eine Nominierung zum Kurd-Laßwitz-Preis 2002 einbrachte ("Beschützte kleine Buben fliegen high"). Animiert von diesen ersten literarischen Erfolgen bastelte er weiter an seinen Stories, verfeinerte Schreibtechniken und verbesserte seinen Stil. Mit Gründung des SF-Magazins Nova konnte er seine Machwerke auch einem etwas breiteren Publikum präsentieren. Einige seiner Geschichten wurden sogar übersetzt (z. B. ins Italienische, Spanische, Englische) und erschienen in Internova, Fantastic Metropolis, Lumi Virtuale und anderen mehr oder weniger bekannten Zeitschriften. Zu dieser Zeit ging es ihm gut, es mangelte an nichts, er konnte seinen Pizzalieferdienst aus der Portokasse bezahlen. Nebenbei veröffentlichte er natürlich auch Lyrik in diversen deutschsprachigen Magazinen und Anthologien (z. B. Federwelt, Kult etc.). Nach einem abgebrochenen Studium als Fremdsprachenkorrespondent (FH Köln) und mehreren Jahren des Herumjobbens (Dortmund) folgte wiederum eine Werbetexter-Zeit in der Nähe von Stuttgart (in BaWü ist ja alles Nähe Stuttgart). Er schreibt jetzt intensiv SF und Lyrik und hat im Oktober 2010 seinen nächsten SF-Storyband mit den besten Texten aus den letzten 10 Jahren veröffentlicht ("Menschgrenzen", p.machinery, siehe Bücher). Mehrere Gedichtbände sind in Planung. Er lebt im Schwarzwald und ist Mitglied diverser literarischer Vereinigungen (LIT Hessen, SFCD, EDFC).

 

Beginn: 20.00 Uhr


Lesebühne/ Samstag, 28.Mai 2016

 

DAS MINOTAURUS-PROJEKT

 

Clemens Kuhnert und Anna Staffel

 

 

 

Das Minotaurusprojekt
Lesung mit Elektronischer Musik

Anna Staffel: Prosa, Elektronische Musik
Clemens Kuhnert: Lyrik


In der Mythe vom „Minotaurus“ findet der Held Theseus in das Innere des Labyrinthes in dem der Stiermensch haust. Nach dessen Tötung weist ihm der Faden der Ariadne den Weg sicher zurück. Tatsächlich geht man heute davon aus, dass dieser Geschichte im Ursprung ein Kult zugrunde liegt. So kennt das minoische Labyrinth nur einen verschlungenen Weg nach innen und wieder hinaus, manche glauben, es handelt sich um eine Tanzfigur, die auf einen Platz vorgezeichnet wurde. In allen späteren, oft auch christlichen Interpretationen, wird der Untergang einer bestehenden Ordnung beschworen, die mit Vernichtung des tötenden alten Prinzips zu neuem Wachstum führt. Das Labyrinth wird hier sowohl Bewusstseins- wie auch Weltgebäude und Minotaurus zum Bild des ungezügelten Triebes, der es aus seinem Kern heraus zu zerstören droht.

Diesen kultischen Aspekt nimmt der Inhalt der Erzählung „Florenz - Firenze“ von Anna Staffel auf und wie sie diesen mit den elektronischen Klängen ihrer Komposition inszeniert. Ihre Suche nach der richtigen Fassung des Textes glich dabei selbst dem Weg durch ein Labyrinth und die Echos der vielfältigen Versionen lässt sie hörbar werden. So stand an seinem Anfang das Gedicht „Florenz“ zu einem Bildzyklus über Martin Kippenberger. Von ihm blieb die minotaurische Gestalt eines Künstlers, dem die weibliche Hauptfigur bald zu nahe kommt. Anders als diese ist Anna Staffel dabei selbst eine Künstlerin, die als Autorin im Labyrinth der Stadt Florenz mit ihrem Text geschehen lässt, was scheinbar geschehen muss.

Die Gedichte von Clemens Kuhnert haben ganz unterschiedliche Formen solcher Existenz verändernden Momente zum Inhalt. Unterlegt von der Musik Anna Staffels ist dabei jedes ein eigenes Tanzstück mit sehr verschiedener Sprachmusik. Fährt er hier in den Tartarus des Unbewussten in einer Trance, lässt er dort die Verkörperung des Minotaurus in einer Bar auftreten, oder beschreibt er den dionysischen Zug in das Innere des Kosmos als eine vergleichbare Form der Weltveränderung. Bemerkt man bei Anna Staffel als Autorin die Künstlerin, so bemerkt man in den Gedichten Clemens Kuhnerts den Philosophen. So beginnt er die Lesung mit einer lyrischen Auseinandersetzung mit dem Tötenden und auch dies verspricht schon Überraschungen in der Abweichung vom Erwarteten.



Vita
Clemens Kuhnert

Literarisch organisatorisch:
- Mitbegründer und bis 1996 Mitherausgeber der Literaturzeitung TORSO in München
- Vorsitzender der Berliner Autoreninitiative lauter niemand

Einzelveröffentlichung:
TINA DIE TEILZEITSTEWARDESS / Gedichte, Hrg. Alexander Krohn

Veröffentlichung in Anthologien und Zeitschriften, u.a.:
“Das Minotaurus Projekt” – Literatur Radio BayernVS
– Anna Staffel (Prosa & Elektronische Musik) & Clemens Kuhnert (Lyrik) 2015
- L’amour au temps de l’UE. Bilik-Verlag, Brüssel 2008
- Süddeutsche Zeitung unter den „Nachrichten von der Poesie“ und in der gleichnamigen CD
- Anthologie; Hrsg. v. Joachim Sartorius, Random
House Audio, Westdeutscher Rundfunk Köln 2008;
- Jahrbuch der Lyrik 2005 Hrsg. v. Christoph Buchwal
d u. Michael Lentz. C. H. Beck, München 2004



Vita
Anna Staffel

Literarische Veröffentlichungen / Hörfunkbeiträge / Zeitschriften und Internet
(Auswahl)
- Literatur Radio Bayern VS – Anna Staffel (Prosa & Elektronische Musik) & Clemens Kuhnert (Lyrik) “Das Minotaurus Projekt” 2015
- SWR 2 Buchzeit - "Zubeißen" (Broschüre)
- Querfunk Karlsruhe - "Der Schweiß reicht nicht" (Hörspiel 58 Min)
- Art-Slam Karlsruhe - "Die Neue Sentimentalistin" (Broschüre)

Zahlreiche Artikel erschienen über ihre Künstlerische Arbeit und Aktionen in verschiedenen Tageszeitungen (Die Welt, Süddeutsche, BNN...).


Ausstellungen und Förderungen (Auswahl)

Freie Volksbühne Berlin „Heldenanatomie“
ReArtOne Umweltbundesamt Berlin + Dessau
Tease Art Fair Köln 07 "tease issue # 1" (Katalog)
Frauenmuseum Bonn "sexhandel" (Katalog)
ReArtOne (Katalog)
Museum Schloss Ettlingen "Landschaft - Zeitgenössische Positionen in Malerei, Skulptur und Fotografie" (Broschüre)
Museum Schloss Ettlingen "(ohne Titel) mit Schrift" (Broschüre)
klasse sander - staatl. Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (Katalog)
Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg "Erwerbungen 1993 - 1996" (Katalog)

 

Beginn: 20.00 Uhr


Bar
Galerie
Projektraum

Friedelstraße 8
Berlin-Neukölln
Mi-So ab 20 Uhr

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