ÖFFNUNGSZEITEN 

Donnerstag | Freitag | Samstag  |||  ab 20 Uhr bis open end

Sonntag  |||  ab 19 Uhr


Montags bis donnerstags

ORi de jour

Das ORI kann tagsüber zusätzlich als Arbeitsraum zur Verfügung gestellt werden. In zwei zusammenhängenden Räumen mit je  ca. 35qm können Arbeitsgruppen, Sprachgruppen, Diskussionskreise, aber auch Theatergruppen sich gegen verhandelbare kleine Preise einmieten.  Entsprechendes Mobiliar ist vorhanden. Wichtig für uns ist, dass spätestens ab Donnerstagabend die Räumlichkeiten für Bar- und Veranstaltungsbetrieb wieder frei sind. Wir freuen uns über Nachfragen. Interesse? Schreibt uns eine Email oder kommt vorbei!
 
ORI de jour ist work in progress!
 

Freitag, 24. Juni 2016

 



Wie bereits letztes Jahr zeigt auch in diesem Jahr unsere Studiogemeinschaft die Arbeiten des vergangenen Jahres.

Das Studio f8 bezog bereits vor mehr als 6 Jahren die hinteren Räume des ORi. Es kamen und gingen Leute, das Studio blieb. Und so freuen sich die aktuellen Studio f8'ler, auch dieses Jahr wieder gemeinsam eine großartige Ausstellung zu 48h NK zu schaffen.

Teilnehmende Künstler:

Maddalena Arosio - Fotografin aus Mailand, lebt und arbeitet in Berlin seit 2010. Ihre Vorlieben liegen in Reportagen und Portraits.
maddalenaarosio.com

Delphine Kermorvant - Porträtfotografin seit 2003. Reportagen und konzeptuelle Arbeiten über Frauen, Familie und Identität. Delphine Kermorvant zeigt ihre Arbeit über lesben Paare in Paris.

Robert Paul Kothe - Freischaffender Fotograf und Filmemacher. Lebt die Kunst und liebt gutes Essen.
www.robertpaulkothe.de

 

Beginn: 20 Uhr

 


Mittwoch 22. Juni2016

 

TEXTWERKSTATT

 

mit Michael André Werner, Anja Zeltner u. a.

 

Der Jungautorentreff. Wir bringen eigene Texte mit und diskutieren sie in gemütlicher Sesselrunde.

 

Ab 20 Uhr

 


Samstag 25. Juni2016/ Lesebühne

Startseite

 

Das Motto des Festivals "48h Neukölln" lautet dieses Jahr schlicht: SATT. Angeregt durch dieses Motto hat die Gruppe MisshMash sich für den diesjährigen Festival-Beitrag wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Denn digitale Speichermedien und globale Verbreitungstechnologien vergrößern zwar unser kulturelles Erbe unaufhaltsam. Aber wie satt macht uns das eigentlich? Im Zeitalter von Merkel-Memes, Cat Content und Binge Watching fragen wir uns, was aus den großen Klassikern der Literaturgeschichte wird. Passt „Faust“ in einen Tweet? Wie sähe „Hundert Jahre Einsamkeit“ als animiertes Gif aus? Wie passt das „Ramayana“ in die Headline eines Online-Banners?

Dieses Jahr zerlegen wir also Kunst-Kolosse in ihre Einzelteile und bereiten aus den essentiellen Zutaten neue Kunstkreationen. Serviert wird im Fast Food Style. Das Publikum ordert, die Autoren liefern prompt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

 

MISCHMash Community

Vier Autor_inn_en mit vier distinktiven Stilen schreiben den Alltag an die Wand. Heraus kommen Geschichten aus Neukölln, Berlin und den vier Himmelsrichtungen; immer aus verschiedenen Blickwinkeln; immer aus verschiedenen Weltsichten.

 

19 Uhr

 


Sonntag,26. Juni2016 /Lesebühne

Startseite

 

"WIR HABEN (ES) SATT"

 

 (Bildcollage: Katrin Salentin)

Kleines Literaturfestival im ORi


"Etwas satt zu haben ist die simpelste, privateste Form vom Wunsch nach Veränderung.
Daraus, und vor allem im Sprechen und Schreiben darüber, erwachsen soziokulturelle Impulse, die unsere Gegenwart prägen.
Etwas satt zu haben ist die Keimzelle einer Idee von einer anderen Zukunft und außerdem das Gefühl, mit dem jede Emanzipation beginnt, und das ist eine der grundlegendsten Motivationen von Literatur. Der politische impuls - im persönlichen wie im öffentlichen Raum - Position zu beziehen und Zustände zu beschreiben, die man verändern will. Etwas satt zu haben und darüber zu schreiben birgt ein großes Potential an Bewegung (im metaphorischen und im tatsächlichen Sinn). In einem literarischen Protest liegt also nicht nur die destruktive und hauptsächlich deskriptive Kraft von Wut und Ablehnung, sondern auch die konstruktive Kraft, neue Ideen möglich zu machen und Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft zu übernehmen. Das Potential der Bewegung und der Veränderung realisiert sich in dem Moment, in dem man sich das Satthaben aktiv aneignet. und nichts anderes tut man, wenn man darüber schreibt."

12.00 Clemens Schittko und Lars-Arvid Brischke

13.00 Elisabeth R. Hager, Philip Meinhold

14.00 Hermann J. Ooster und Katrin Heinau

15.00 Zeitschriftenschau: STILL-Magaszine (Birgit Kreipe, Alexander Kappe)

16.00 SACHEN MIT WÖRTERN (Pega Mund, Robert Klages)

17.00 Buchpremiere Bianca Döring "Flieg mein elektrischer Fisch" (Prosa)

 

Ab 12 Uhr

 


Sonntag 26. Juni2016/ Lesebühne

 

STILL

 

Magazin für junge Literatur und Fotographie

 

 

Wir stellen euch S T I L L 4 vor.

Moderation: Jan Skudlarek.


Es lesen Birgit Kreipe und Alexander Kappe.

Birgit Kreipe, geb. in Hildesheim. Gedichte in Zeitschriften und Anthologien, u.a. S T I L L 4. Arbeitsstipendium des Berliner Senats 2016. Frisch erschienen: "SOMA. Gedichte" bei kookbooks, Berlin, 2016

Alexander Kappe, 1987 in Berlin geboren, studiert Philosophie sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig (DLL). Literarische Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien, zuletzt in S T I L L 4. Herausgeberschaft der „Tippgemeinschaft 2016“ (Connewitzer Verlagsbuchhandlung) sowie der Lyrikanthologie „Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten“ (Oktober 2016 im
poetenladen Verlag).

www.facebook.com/still.publishing

 

15 Uhr

 


Sonntag, 26. Juni 2016

 

 

 

 

Über die Lesenden:

 

Robert Klages, geboren 1984 in Westfalen, lebt in Berlin. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Córdoba und Berlin. Gründer, Mitveranstalter und Autor der Lesebühne SPRECHSTUNDE:Nebensatz in Kreuzberg. Texte und Termine gibt es unter Robert-Klages.de.

 

Pega Mund, Studium der Psychologie, Germanistik, Kunstgeschichte an der LMU München. Arbeitet als Diplompsychologin im heilpädagogisch-therapeutischen Bereich. Lebt bei München. Schreibt Lyrik, kurze Prosa. Seit Herbst 2014 Beiträge in Zeitschriften, Anthologien, auf Online-Portalen, u.a.: Der Greif, außer.dem, Am Erker, Der Maulkorb, Prolog, Cognac & Biskotten, Frohmann-Verlag, Fixpoetry …

 

 

16 Uhr

 


Sonntag, 26. Juni2016

 

Bianca Döring,

 

"Flieg mein elektrischer Fisch" (Buchpremiere)

 

 

"Wäre ich der Fisch, ertränke ich im Himmel, wäre ich ein Vogel, leuchtete ich nachts im Flug."  In ihrer neuen Prosa leuchtet Bianca Döring ein inneres Feld der Dunkelheit, Einsamkeit und Verstörung aus –ergreifende poetische Bilder formen sich zur dramatischen Geschichte einer Weltverlorenheit: Mit ihrem Hunger nach Leben, nach Liebe, nach Anwesenheit und Anwesendseinkönnen gelingt es der Protagonistin Carla, sich aus einem Raum der Kälte und der Gewalterfahrungen heraus in ein Dasein zu bewegen, in dem sie allmählich Halt und so etwas wie Glück findet.
.
Bianca Döring, geboren 1957 in Schlitz/Vogelsberg, lebt in Berlin. Sie studierte Philosophie, Germanistik,Musik, Polytechnik und Erziehungswissenschaften in
Trossingen, Marburg und Kassel. Arbeit in der Altenpflege, in Musikschulen und in Fabriken. Künstlerische Tätigkeit in den Bereichen Theater, Performance,
Musik, Malerei und Literatur. Döring erhielt mehrere Stipendien und Förderpreise, sie ist Mitglied des PENZentrum Deutschland.

 

 

17 Uhr

 


Bar
Galerie
Projektraum

Friedelstraße 8
Berlin-Neukölln
Mi-So ab 20 Uhr

ORi auf facebook
Blog der Lesebühne